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Todesfall


Diese Woche (23.7 – 28.7) bleibt das Phönix Gym Steinheim aus familiären Gründen geschlossen.

Wir starten dann wieder am 30.7. wie gewohnt um 19h.

TCC Workshop


In unserem Verein ließen wir bei sonnigen 30°C das Bottwartal wieder zum Mekka des Muay Thai (Thaiboxen) werden. Das Phönix Gym, ein Old School Gym, hatte die TCC-Academy mit Bernard Caplin zu Gast, um ein Seminar mit dem Thema Essential Techniques im Muay Thai zu machen.

In zweieinhalb Stunden zeigte Bernard Caplin die wesentlichen Techniken des Muay Thai.  Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie gross der Unterschied zwischen Muay Thai und Kickboxen ist. Zugleich zeigte sich auch wieder, worin die Faszination für den König der Kampfkünste liegt. Denn in kaum einer anderen Sportart wird so viel von Körper und Geist abverlangt.

Begonnen haben wir das Seminar mit der Beinarbeit, die zu einem der Fundamente des Muay Thai gehört. Hierzu gehört, dass der Nak Muay (Thaiboxer) aufgefordert wird, wie eine Katze zu laufen: stabil, leichtfüßig und trotzdem flink. Nach der Beinarbeit steht die Verteidigung, ein weiteres wichtiges Fundament, auf dem Lehrplan. Neben der häufig genutzten Verteidigung mit den Schienbeinen, wurden auch die Ausweich-Bewegungen geübt.

Fließend ging es dann zum nächsten Seminar Punkt über – die Anwendung der Fäuste, Ellbogen, Knie und Beine. Langsam begannen die Teilnehmer zu schwitzen, den Bernard trieb uns unaufhörlich an und das Wetter tat sein Übriges dazu. Zum Abschluss dieses Blocks, war es die Aufgabe der Teilnehmer neben Stößen und Tritten auch das zuvor Erlernte an Beinarbeit und Verteidigung im Schattenboxen anzuwenden.

Im Anschluss daran gab es dann endlich die lang ersehnte erste Trinkpause. Gerüchte besagen, dass einige Teilnehmer schon kurz vor der Dehydration standen. Im Anschluss daran wurden die Teilnehmer gnadenlos weitergefordert, was wir natürlich mit Begeisterung meinen, bitte nicht falsch verstehen. Schutzausrüstung wurde angelegt, womit Bernard nahtlos zur Partnerarbeit überging. Er zeigte die für das Muay Thai (Thaiboxen) typischen Kombinationen. Angreifen, Abwehr und Konter immer wieder, Variationen, aufeinander aufbauende Techniken und immer am Partner geübt. Übrigens immer eine nette Angelegenheit, wenn alle Teilnehmer schon triefnass sind.  Trotz der vielen unterschiedlichen Teilnehmer wurden die Partner oft gewechselt. Was durch den gut getimten Partnerwechsel jedem die Chance gab Technik und Fertigkeiten zu verbessern. Die Kombinationen wurden zunehmend komplizierter. Die Abwehr wurde weiter verfeinert, so bestand sie zu Beginn noch aus einem starren Block, aber das richtige Timing und der schnelle Gegenangriff rückten mit jeder weiteren Aufgabe mehr  in den Vordergrund. Denn die beste Verteidigung ist immer noch nicht da zu sein und dann direkt den Gegenangriff einzuleiten.

Wieder gab es eine kurze Trinkpause. Trotz Hitze, Schweiß und hohem Tempo, oder gerade deshalb, sind alle mit Spaß bei der Sache. Trotz dem wirklich umfangreichen Input, finden alle noch Zeit für den Austausch und es wird auch viel gelacht. Vorletzter Inhalt des Seminars waren die Sweeps (Feger). Denn im Muay Thai gibt es nicht nur das Stosen und Treten, auch Feger und Würfe gehören zum Repertoire dieses Sports und das nicht zu knapp. Gerade hier hatten die Teilnehmer oft Gelegenheit miteinander zu lachen, denn manche Aktion ging dann doch auch mal richtig daneben, ohne dass sich jemand trotz des Kontaktes verletzte.

Kurz vor Abschluss des Seminars ging es dann in den Clinch (Nahkampf). Im Muay Thai kommen beim Clinch vor allem Knie und Ellbogen zum Einsatz. Auch bei dieser Übung will die Verteidigung gelernt sein. Deshalb sind beim Clinch auch Würfe an der Tagestagesordnung.

Zum Abschluss durfte natürlich das Sparring nicht fehlen. Ziel war es möglichst alle erlernten Fähigkeiten nochmals zum Einsatz zu bringen.  Das Sparring wurde von den Teilnehmern gewohnt locker und mit viel Spaß und Enthusiasmus geführt.

Nachdem jeder Teilnehmer seine Urkunde hatte und das Gruppenfoto mit und ohne Haare schön im Kasten war, war natürlich der Abend noch nicht zu Ende. Die Teilnehmer ließen bei einem kühlen Bierchen im Gym den Abend ausklingen. Eine rundum nette und runde Sache. An dieser Stelle natürlich ein herzliches Danke an den Spender!

Bernard Caplin zeigte einmal mehr seine Kompetenz und war wieder ein sehr gern gesehener Trainer in unserem Gym. Wir müssen uns einmal mehr für das Seminar und seine Freundschaft bedanken. Toll ist auch immer, dass das Seminar für jeden was bietet, ganz nach dem Motto „man lernt nie aus“. Denn der ständige Wandel gehört einfach zum Muay Thai, wie zum Leben, es gibt keinen Stillstand.

 

 

Der KTB-Murr e.V. wünscht….


allen Müttern,

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alles liebe zum Muttertag.

Was wäre die Welt ohne euch!

Bis bald im Training.

Nach der Ausbildung…


ist vor der Ausbildung. Kaum ist die Ausbildung zum Instruktor Level 1 im Tactical Thai Sword vorbei, geht es im Phönix Gym Steinheim auch schon wieder in den Trainingsalltag über.

Gleich in der ersten Trainingseinheit war die Halle voll. Alle Trainierenden waren motiviert nach der einwöchigen Pause wieder voll durchzustarten. Aufgrund der Fortbildung von Kru Klaus Roden zum Instruktor im Krabi Krabong (Waffenkampf) musste die Halle eine Woche geschlossen bleiben.

In der ersten Trainingseinheit der Woche ging es gleich wieder im Muay Thai Stil weiter – Blocken, Ausweichen, Gegenangriff. Jede Bewegung wird einstudiert und bis zur Wettkampf Geschwindigkeit geübt. Am Partner geht es dann weiter mit einfachen Grundbewegungen, um sich wieder an den Kontakt, die Bewegung im Raum und die Gegenwehr zu gewöhnen.

Sparring und Pratze folgen erst mit Vorgabe dann frei und schneller. Spätestens an dieser Stelle nimmt wie immer der Eifer überhand und der Trainer muss die Trainierenden bremsen und ermahnen, dass es nur Training ist.

Zum Schluß kommt das gefürchtete Kraft/Ausdauer Programm. In fünfzehn Minuten, in denen jeder nochmals über sich selbst hinauswachsen muss, gilt es eine bestimmte Anzahl an Bodyexersices auszuführen. Immer schön zu beobachten ist hier die Gruppendynamik – keiner will aufgeben, jeder will der Schnellste und Härteste sein.

Cutman


Vaseline, Kühleisen und co. solche Worte kennen wir alle aus dem Boxen. Doch wer setzt sie ein?

Ein Cutman übernimmt vor und während des Kampfes diese Aufgabe. Eine für viele unscheinbare, aber sehr wichtige Aufgabe.

Ein blaues Auge ist in der Regel keine schwere Verletzung. Wenn man sich ein blaues Auge im Training zu zieht, sollte man es schnellst möglich mit einem kalten Lappen kühlen, um die innere Blutung zu stoppen. Doch während eines Kampfes übernimmt der Cutman diese Aufgabe. Schwellungen, Prellungen etc. werden von ihm in den Rundenpausen schnellst möglich versorgt, damit der Kampf weiter geführt werden kann.

Cutman 1
Cutman

Eine typische runden Pause würde in etwa so aussehen: Kämpfer/in kommt in die Ecke, setzt sich, beginnt mit dem Trainer die weitere Taktik zu besprechen. Der Cutman kommt von der Seite (bei schwereren Verletzungen von vorne), schon während des Kampfes beobachtet der Cutman aufmerksam welche Verletzungen vorliegen könnten. Das Gesicht wird mit einem Handtuch abgewischt . Schwellungen werden mit dem Kühleisen behandelt. Sollte ein Cut passiert sein, wird die Blutung gestillt. Während die Blutung gestillt wird, wird das Gesicht frisch mit Vaseline (ohne Adrenalin) versorgt.  Der Cut wird mit der behandelten Vaseline verschlossen. Pausenende, Kämpfer/in geht in die nächste Runde.

 

Warum wird denn nicht mit Eis gekühlt? Eis würde das Gewebe mehr schädigen als helfen (Gewebeschädigung). Mit kaltem Wasser zu kühlen stellt sich ebenfalls als schwer dar, hier kann nicht der gewünschte Effekt erreicht werden. Das Kühleisen ist hier die perfekte Zwischenlösung für einen Kämpfer. Kühleisen gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Es verhindert die Schwellung nicht gänzlich, aber die Einblutungen in das umliegende Gewebe werden eingedämmt, somit bleibt die Schwellung klein, Blutungen werden gestoppt.

cutman 2

Jeder Boxer benutzt sowohl im Training, als auch im Kampf Vaseline, gleichzeitig kommt noch das Gemisch Adrenalin/ Vaseline (1:10) zum Einsatz. Die „reine“ Vaseline sollte spätestens 1h vorher aufgetragen werden. Ziel ist es, dass die Haut weicher wird, damit senkt sich das Risiko einen Cut zu bekommen. Deshalb sollte sie auch zum Training aufgetragen werden. Die Mischung aus Adrenalin/ Vaseline wird nur im Kampf verwendet, um die Cuts zu verschließen und die Blutung zu stoppen.

 

Das Phönix Gym wünscht….


allen Müttern,

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alles liebe zum Muttertag.

Bis bald im Training

 

Jubiläumsgala The Champions Club


Am Samstag, den 11. November 2017 feiern wir mit einer grossen, internationalen Gala „10 Jahre The Champions Club“ in der schönen Stadthalle Fürth!

TCC 13 – The Champions Club Germany 2017
Einlass: 17.30 Uhr | Galabeginn: 19.00 Uhr
Vorkämpfe: „TCC Youngstars“ 17:45 Uhr – 18.45 Uhr

Auf der Fightcard ausschließlich Muaythai, u.a. mit thailändischer Beteiligung, einem WM-Titelkampf, einem internationalen „1-KING“ Super-Middleweight (168 lbs, 76.364 kg) 4-Mann Turnier und einige Superfights. Regelmäßige Infos und Fightcard-Updates folgen!

Großes Ereignis, große Feier! TCC-Kämpfer der letzten 10 Jahre werden mit 2x VIP-Karten zur Jubiläumsgala und anschliessender Feier geladen – ein grosses „get-together“ steht also am 11. November 2017 in der Stadthalle Fürth an. #onemuaythaifamily

TCC 13 Ticketpreise stehen bereits fest, wir erwarten auch volles Haus – also frühzeitig Tickets sichern! Vorreservierungen sind ab sofort möglich:

* 29,00 | 39,00 | 49,00 | VIP 120,00 Euro.

Bitte E-Mail an info@the-championsclub.com, PN an Bernard Caplin oder telefonisch unter 0162 362 8309 – vielen Dank!

 

Der KTB-Murr e.V. wünscht….


allen Müttern,

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KTB-Mttertag

alles liebe zum Muttertag.

Wann….


Dehnen (Stretching), vor oder nach dem Training?
Vor jedem Training steht natürlich ein Warm-up an kann ich hier das Dehnen integrieren. Mit einem Wort ja. Hier gibt es aber einiges zu beachten da es grundsätzlich zwei Arten des dehnens gibt. Das dynamische und das statische. Das dynamische Dehnen eignet sich gut zur Vorbereitung auf das kommende Training da hier die Flexibilität erhöht wird. Man bewegt also aktiv die Gelenke über den vollen Bewegungsumfang mit Übungen wie z.b. Beinschwingen oder Knieheben.
Das statische Dehnen ist weniger sinnvoll. In einer statischen Dehnung wird in eine Position hineingegangen und gehalten. Der Körper wird zwar ebenfalls flexibel und der Muskel entspannt aber der Körper verliert die Fähigkeit Kraft bereitzustellen was sich dann nachteilig auf das Training auswirkt.

Fazit:
Vor dem Training, beim Warm-up immer dynamisch Dehnen integrieren um die größte Kraft Bereitstellung der Muskeln zu erreichen.
Das statische dehnen sollte nach dem Training oder besser noch an dinem anderen Tag stattfinden. Als regeneratives Training die Muskeln werden wieder verlängert und entspannt somit kann man in der nächsten trainingseinheit noch mehr Leistung erbringen.

Du kennst keine dehnübungen dann komm doch einfach im Phönix Gym vorbei und mach ein Probetraining in entspannter Atmosphäre und viel Spaß.